Donnerstag, 12. November 2009

Erste deutsche Kritik zu "Küss den Frosch" von Filmstarts.de...

Filmstarts.de ist nicht gerade bekannt dafür, gut mit Disney umzugehen, im Gegenteil: Viele Kritiker wie Carsten Baumgardt oder Christoph Pfeiler machen keinen Geheimnis daraus, dass sie Disney nicht mögen. Bei letzteren ging es sogar so weit, dass er ohne irgendeinen Anhaltspunkt bei einer Szene in "Oben", die er nicht mochte, schuld bei Disney suchte und den Spiel zum Film...

Das Disney allerdings auch schon Positiv wegkommt bei der Seite zeigt, dass es auch sehr wohl Objektiv zugehen kann auf der Seite. Nun erschien auf Filmstarts.de die erste Kritik zu "Küss den frosch" welche sehr positiv ausviel und zeigt, dass uns vielleicht der beste Disneyfilm seit "Der Schatzplanet" erwarten kann.

HIER DIE KRITIK

Mittwoch, 11. November 2009

Die Simpsons, Staffel 20 – „Die Chroniken von Equalia“



Bisher gefiel mir Staffel 20 ganz gut: Die tiefe Schlucht, genannt „Staffel 18 und 19“, scheint überwunden, die Simpsons bekommen wieder das Niveau von Staffel 13 oder 15. Allerdings waren diese Staffeln auch keine Meisterwerke, und Folgen wie die gestrige zeigen deutlich, dass noch Arbeit vor Al Jean steht.

Denn „Die Chroniken von Equalia“ war eine sehr schwache Folge: Ein netter Anfang und eine gute Grundidee, gefolgt von einen der wohl 10 schlechtesten One-Time-Charaktere aller Zeiten, einen schwachen Plot, einer etwas seltsam anwirkenden Freundschaft zwischen Lisa und den ebenangesprochenen Charakter sowie einen miesen Ende.

Lisa lernt in einen Zeichenkurz die junge Juliette kennen, welche genau so hochbegabt ist wie Lisa. Beide verstehen sich auf Anhieb gut, werden beste Freunde und fangen an, einen Fantasyroman zu schreiben. Doch Juliette flieht immer mehr in diese Fantasiewelt, und Lisa folgt schnell…

Kommen wir zu den positiven, da das negative deutlich mehr Platz einnimmt als das gute: Der Couchgag ist hervorragend, der wohl beste seit langem. Auch gefällt mir die Grundidee: Immer mehr Kinder lassen sich in solche Welten reinziehen und fliehen immer mehr vor der Realität. Somit ist Satire spürbar. Marges ist sehr gut charakterisiert, weiß zu gefallen. Auch gibt es ein paar nette Gags wie Willies Einreise in die USA oder der Anfang mit dem Comic-Buch Verkäufer. Optisch ist die Folge schön anzusehen, man merkt dass der regisseur sich mühe gab.

Das war es auch schon, kommen wir zum Schlechten. Das größte Problem der Folge ist Juliette: Ich bin niemand, der sich darüber aufregt dass es inzwischen sehr viele One-Time-Charaktere gibt. Allerdings ist Juliette grauenvoll, mit Abstand eine der 10 schlechtesten One-Time-Charaktere überhaupt: Mit dem Mädchen stimmt einfach vorn und hinten nichts, wieder ist sie lustig noch eine Figur, die man mögen könnte. Zudem wird sie von Minute zur Minute beängstigender.

Viel Zeit wird auch mit Homer verschwendet:Der Autor versucht verzweifelt, einen absoluten Jerkass-Homer zu pushen, dabei ohne einen einzigen Lacher. Ich konnte weder darüber lachen, dass er 5-mal (!!!) denkt es geht um Bart als Skinner sich um Lisa sorgt, dass er einen Kaugummi für einen Knubbel hält oder dass er das Ende der Folge ruiniert, dazu später aber mehr. All diese verschwendete Jerkass-Homer-Zeit hätte man für Lisa und ihre Freundin benutzten können. Denn grade diese wirkt durch die ganze verschwendete Zeit mit dem König der Unlustigkeit (in den neuen Staffeln oftmals) sehr undurchdacht und seltsam.

Und mit seltsam meine ich seltsam: Die ganze Freundschaft zwischen Lisa und diesen Freak wirkt eher wie eine abstruse Lesben-Beziehung als wie eine Kinderfreundschaft. Dadurch entsteht ein unfreiwilliger Humor (oder Fremdschämen), der den Zuschauer zwar zum Lachen bringt, aber eher im negativen Sinne.

Gegen Ende wird es immer lächerlicher, vor allem dann wenn Jimbo, Kearney und Dolphin auftauchen und Lisa und ihre neue Freundin gefangen nehmen. Frage: Was wollen die Drei mit den Beiden machen? Ermorden? Im Wald aussetzten? Sinn ergibt dass alles nicht und wirkt wie der Plot einer schlechten Disney-Channel Serie (ich bin Disney-fan, aber eine gute Zeichentrickserie hatten sie schon lange nicht mehr, also nicht falsch verstehen). Das mit Kearney wird auch langsam schlimm, der Charakter wird irgendwie von Woche zu Woche dümmer. Zugegeben, er war nie wirklich ausgeprägt (er hatte halt immer nur den Running Gag, ein jugendlicher Vater zu sein), aber daher sollte man solche Szenen einfach ganz lassen. Gut tut das Kearney nämlich nicht wenn man mich fragt…

Das Ende ist dann die Krönung des ganzen: Die ganze Freundschaft der Beiden wird abrupt beendet, und wofür? Um einen grauenvollen Homer-Gag Reinzuschieben, in dem er mal wieder seine volle Unlustigkeit in all seiner Pracht darstellt („Schreiben ist schwerer als ich dachte“). Man hätte das Ende mehr auf die Beiden lenken sollen, so bleibt eine undurchdachte, halbherzige und anstrengende Folge, die nur wenigen gefallen wird.

3/10 Punkte

Montag, 9. November 2009

One Piece Chapter 563 – „Ein Herz, ein Mensch“

Das aktuelle Chapter schließt sich Qualitativ an die letzten Wochen an, soll heißen, es weiß zu Überzeugen. Dieses mal aber auf charakterlicher Ebene anstatt auf der, wo die Post abgeht. Nach Rund 13 Chaptern voll mit Kämpfen mal eine gelungene Abwechslung.

Es beginnt mit dem Bild von letzter Woche: Squadro, ein Verbündeter von Whitebeard, hat ihn mit einen Schwert abgestochen. Warum war nicht klar, viele dachten entweder es währe Flamingo oder er ist ein Verräter. Nun wird es uns verraten: Admiral Aka Inu hat ihn erzählt, dass Whitebeard eine Abmachung mit der Marine getroffen hat! Laut dieser werden er und Ace verschont, solange Whitebeard alle Piraten aushändigt, die unter ihm stehen. Bestätigt wird diese Annahme Squadros dadurch, dass die WB – Piratenbande im Gegensatz zu den Verbündeten Piraten nicht angegriffen werden.

Dass das natürlich nicht stimmt, wird wohl jedem klar sein: Es war nichts anderes als ein Trick Senghoks, ein genialer Trick nebenbei, um Whitebeard in die Bredouille zu bringen. Damit wird klar, worin Senghoks Talent liegt: Bisher merkte man nur wenig von dem großen strategischen Genie, langsam allerdings zeigt sich, in welche Richtung dieses Genie zu gehen scheint: Tricksen und Zweifel unter die Männer mischen.

Whitebeard selber wird das erste Mal mit den Fluch des Alterns konfrontiert: Die Wunde trifft ihn härter, als viele annahmen denke ich mal, Marco selber beschreibt es am Besten: Niemand bleibt für immer der stärkste Mann der Welt. Auch kein Whitebeard…

Dieser schafft es nebenbei, noch mal viele Pluspunkte bei mir zu holen: Anstatt in Zorn Squad zu zerquetschen, vergibt er ihn und nimmt ihn in die Arme, und öffnet die gefrorene Wand, damit seine Verbündeten abhauen können, wenn sie wollen. Whitebeard selber stürzt sich nun in den Kampf, und keiner denkt dran abzuhauen. Ein starkes Endbild.

Was gibt es sonst noch zu sagen? Nun, Crockodil ist enttäuscht von Whitebeard, dass dieser sich so leicht attackieren ließ, die Paziftistas wischen den Boden mit ihren Gegnern. Buggy wurde eingefroren von Ao Kiji, was ich interessant finde nebenbei: Denn damit Endete die Übertragung endgültig, und das letzte was die Menschen mitbekamen war, dass Whitebeard angeblich seine Freunde verkauft hat. Die Regierung könnte daher am Ende Whitebeard, sollte er denn verlieren, als Feigling darstellen und den Mann somit den Mythos um ihn nehmen. Zwar pure Theorie, aber es würde zur Weltregierung in One Piece passen.

Das Cover mit Chopper war niedlich, aber nichts Besonderes. Trotzdem ein klasse Kapitel dieses Mal.

Diese Woche übrigens kein One Piece, Oda macht wieder Pause.

Mittwoch, 4. November 2009

20 Jahre Wallace und Gromit...


"Stoßen wir drauf an, alter Knabe"

Wallace und Gromit, das wohl beliebteste und bekannteste Knetmännchenfilmpärchen der Welt feiert seinen 20. Geburtstag heute (was mir ohne Google vollkommen entgangen währe).

Wallace und Gromit haben insgesamt 4 Kurzfilme (darunter den nagelneuen Kurzfilm "Auf Leben und Brot", denn ich noch nicht gesehen habe), einen Langfilm ("Wallace und Gromit auf der Jagd nach dem Riesenkaninchen", ein Meisterwerk, das zu Recht mit einen Oscar ausgezeichnet wurde) und einige zwei-minuten Filmchen. Die zwei sind das aushängeschild der britischen Stop-Motion Produktionsfirma Aardman Studios, welche einst mit Dreamworks Animation arbeiteten und wegen künstlerischer Differenzen sich wieder trennten von ihnen.

Wie gesagt habe ich jetzt nicht großes vorbereitet zu Wallace und Gromit, da ich heute nur nebenbei mitbekam, dass ihr erster Auftritt schon 20 jahre zurücklag. Allerdings werde ich mich die nächsten tage mal wieder mehr mit den Beiden beschäftigen. Mich freuts: Ich liebe die Beiden abgrundtief und nun habe ich wieder eine Begründung, ihre Filme auszugraben...

One Piece Chapter 562 - Der Pirat "große Sprudelspinne" Squardo

Nach dem Geplänkel und Vorbereitungen der letzten Wochen kommt der große Kampf endlich voran und so langsam scheint sich ein Gesamtbild zu ergeben. Somit gibt es auch endlich mal wieder eine größere Review zu einem Chapter.

Nach dem Endbild des letzten Chapters mit der Armee der Pacifistas, welche sich bereit machen für den Kampf, geht das was viele Fans erwarteten nun los: Die Pacifistas greifen Whitebeards Bande an und erarbeiten der Marine große Vorteile.

Währenddessen springen die Kämpfe wild hin und her: Falkenauge und sein Gegner beenden ihren Kampf erstmal, Ruffy versucht immer noch weiter zu kommen mit Hilfe von Jimbei und Whitebeard Squardeinheit, von der ein Mitglied später noch mal eine Rolle spielen sollte.

Für den Humor hier sorgt Buggy, der in seiner Gesamtform aber immer mehr an Mr. Satan aus Dragon Ball erinnert: Buggy sorgt heimlich für eine Videoübertragung, wo er sich als Piratenlegende bezeichnet und seinen Ruf stärken will. Das mag zwar witzig sein und Oda ist sowieso berühmt für seine Dragon Ball Hommagen, allerdings fing mit Mr. Satan Dragon ball an schlecht zu werden, daher muss Buggy nicht zu einer Hommage an Satan verschandelt zu werden.

Das Chapter endet mit einem überraschenden Angriff auf Whitebeard – und dieser hat Erfolg!! Täter ist ein Mitglied von Whitebeards Squadteam, dessen Design dies nicht wirklich überraschend kommen lässt. Ich bezweifle zwar, dass Whitebeard große Wunden davon trägt, allerdings trotzdem ein guter Zug von Oda wie ich finde: Zum einen nimmt er so Whitebeard seine Unbesiegbarkeit, zum anderen macht es den Kampf nach den zwar nett anzusehen, aber langwierigen Chaptern, endlich wieder Interessant. Nun, wie es weiter geht, erfahren wir spätestens diese Woche

Fazit: Sehr gutes Chapter, und zwar eines was wieder interessanter wird.

P.S: Simpsons-Folge verpasst, daher diese Woche keine Review…

Montag, 2. November 2009

Cartoon des Monats - Toy Tinkers

Manchmal hat ein Geburtstag etwas schönes wie ich finde: Nicht nur, dass man einiges an Geld abstauben kann, auch bekam ich von meiner Tante eine nette DVD: Walt Disneys Kostbarkeiten, Donald Duck, Vol. 3. Dieses Set umfasst Cartoons um den besten Enterisch der Cartoonwelt von 1947 bis 1950 und umfasste damit meine Lieblingsära von Donald: Er gegen Chip und Chap.

Die Fehde zwischen ihm und den beiden Backenhörnchen war für mich das Beste, was Donald jeh abgeliefert hat, ohne dabei die Angst zu haben, dass die Beiden ihn die Beliebtheit rauben so wie früher er Micky Maus. Einige der Cartoons waren sogar so stark, dass es für eine Oscarnominierung für beste Kurzfilm ausreichte. Einer davon ist, auch wenn es bis Weihnachten noch ein Monat ist, Toy Tinkers, bisher der beste Cartoon zwischen den parteien Donald und Backenhörnchen 8zumindest für mich, was auf Vol. 4 kommt bleibt abzuwarten).

Samstag, 31. Oktober 2009

Pac-Man, the Movie

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Okay, okay, spaß beiseite: Es wird keinen Pac-Man Kinofilm geben zunm Glück. Allerdings wird die Hauptrolle von einen der nächsten Disney-Animationsfilme von einer Videospielfigur übernommen, doie aus der Zeit von Pac-Man und co. stammte...

Zuvor aber eine kleine Vorgeschichte: Als Disney noch unter der Leitung von Michael Eisner stand, wählte dieser David Stainton zum Vorsitzenden der Disneyanimationsstudios. Stainton hatte die grauenvolle Idee, Disney nur noch auf Kleinkinder zuzuschneiden und griff daher in die Storyabteilungen Disneys stark ein: Er feuerte Ron Clements und John Musker, beendete viele Produktion und begann mit Filmen wie "Die Kühe sind los, "Himmel und Huhn" und "Triff die Robinsons". Nun mit Lasseter unter neuer Leitung begann das beliebte Genie hinter Pixar, einige der Ideen neu aufzutauen.



Eine davon, welche in letzter zeit wieder etwas aufmerksamkeit bekam war "Die Schneekönigin": Der Film wurde während der Arbeiten dran eingestellt und kommt langsam wieder in die Vorproduktionsphase, Gerüchtern zufolge sollen Clements und Musker, die wieder eingestellt wurden dank Lasseter, die Regie übernehmen.

Im gegensatz zur Schneekönigin ist der Film "Joe Jump" schon in dieser Vorproduktion: Der Film handelt von einer veralteten Videospielfigur, welche es schafft sich in die Vidospiele unserer Zeit zu schummeln. Klingt nach einer Idee, welche sich stark von der zurzeitigen Märchenwelle entfernt, Storymäßig aber eher knappe bis langweilige Innovation. Allerdings wird es wohl nopch gut 5 bis 6 Jahre dauern, bis wir mal wieder was von Jump hören, daher kann isch noch viel tun und ich warte mit meinen Urteil.

Trotzdem hätte mich "Fraidy Cat" mehr gefreut...